TCM Weidinger
TCM-Praxis
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BÜCHER & DIVERSES
8. Mai 2015:
Vielen Dank für das schöne Gesprächskonzert in Attnang-Puchheim! Ich hab leider vergessen, ein Foto zu machen, habe aber vor dem Maximilianhaus diesen wunderschönen Baum abgelichtet...!... Im Herbst gibt es die nächsten Lesungen- bis dahin schreibe ich und bereite mich auf unseren TCM-Lehrgang 2016 vor; ein weiterer wichtiger Schritt in meinem Leben... Eine gute Zeit! Georg W.
 
 
24. April 2015:
240 Interessierte lauschten in Wartberg an der Krems zunächst des Bürgermeisters und dann meinen Ausführungen in Wort und Klavierspiel...Vielen Dank, Wartberg, für den freundlichen Empfang! (die erste Reihe war reserviert für "Gesunde Gemeinde Wartberg"...kein Kommentar...)






29.03.2015:

Ausführliche Informationen über "Die chinesische Hausapotheke",
die Liste der Mischungen W1-25, Liste der verwendeten Kräuter,
Liste der Apotheken, welche die Mischungen W1-25 in Ö und D vorbereitet lagernd haben und auch zuschicken unter:
http://georgweidinger.com/page5.php



16. Dezember 2014:
Seit gestern ist mein neues Buch "Die chinesische Hausapotheke", erschienen im Goldmann-Verlag, im Buchhandel erhältlich!
Das Buch erklärt die chinesische Diagnostik (Puls, Zunge und Gesicht) so einfach wie möglich und und und... mehr gibts auch unter www.georgweidinger.com.
Hier können Sie das Vorwort lesen:

Vorwort

Seit Jahren sitze ich tagein, tagaus in meiner Praxis für Traditionelle

Chinesische Medizin und lerne. Ich lerne durch

jeden Menschen, der meine Praxis betritt, wieder etwas mehr

darüber, wie der menschliche Körper funktioniert, warum

er sich oft über so viele Umwege schließlich eine Erkrankung

wählt, um die Notbremse zu ziehen. Als chinesischer

Arzt habe ich gelernt, etwas anders zu denken als meine

westlichen schulmedizinischen Kollegen. Das war nicht immer

so, da ich am Anfang meiner Arztkarriere auch reiner

Schulmediziner war und heute noch überzeugter Schulmediziner

bin. Aber da es sich ergeben hat, dass ausgerechnet

jene Menschen von mir einen medizinischen Rat wollten,

denen die Schulmedizin nicht befriedigend helfen konnte,

war ich gezwungen, das gesamte Spektrum der Medizin dieser

Welt zu durchforsten in der Hoffnung, noch etwas anderes

zu entdecken als das, was mir als westlichem Arzt beigebracht

worden war.

Schon als Student, wenn ich einmal wieder ein Praktikum

im Spital machte, fragten Patienten ausgerechnet mich, was

sie bei ihrer Erkrankung zusätzlich als Patient selbst unternehmen

könnten, mit Ernährung zum Beispiel, mit irgendwelchen

Pflanzen oder Tees oder auch mit Übungen. Und

ich, noch völlig unerfahren, wusste keine Antwort, als vielleicht

ein paar allgemein bekannte Hausmittelchen zu empfehlen.

Und trotz dieser für mich oft so banalen Empfehlungen

machte es jene Patienten glücklich, ihr Schicksal auch

selbst in die Hand nehmen zu können. Sosehr sie der Schul

medizin vertrauten, so gut tat es ihnen, ihre Genesung selbst

zu unterstützen. Mit der Zeit wurde mein medizinisches

Wissen größer, ich sammelte immer mehr Erfahrung, die

Beziehung zu den Patienten wurde intensiver, die Fragen an

mich wurden immer kniffliger. Und so ergab es sich, dass bei

mir jene landeten, die nach »anderen Möglichkeiten zur

Heilung« fragten.

Ausgerechnet an mich wurden diese Fragen gerichtet, der

ich als langjähriger Asthmatiker die Antworten für meine

eigene Gesundheit nicht in der Schulmedizin fand. Ich entdeckte

die Lösung schließlich nach vielen, vielen Umwegen

in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Seither lerne

ich, diese so unendlich umfangreiche und für uns westliche

Menschen oft fremdartig erscheinende Medizin halbwegs

zu durchleuchten und für uns Westler in unserer Welt anwendbar

zu machen.

Und so sitze ich nun, nachdem ich die Spitalszeit schon

lange hinter mir gelassen habe, in meiner Praxis und behandle

und lerne, berate und lerne, steche meine Nadeln

und lerne, verschreibe chinesische Kräuter und lerne. Ich

warte, was passiert, ob es besser wird oder eben nicht, und

beides merke ich mir so gut es geht, bei all der Fülle und Verschiedenartigkeit

der möglichen Erkrankungen. Damit sich

mein Gehirn ein bisschen leichtertut und ich mir beim

Erinnern auch, habe ich am Anfang meiner Praxiszeit in meinem

Computer eine Datei angelegt, in der ich alle außergewöhnlich

guten Erfolge meiner chinesischen Behandlungen

dokumentierte und bis heute dokumentiere. Da steht

dann zum Beispiel drin, dass Herr XY das und das hat (zum

Beispiel Kopfschmerzen), wie die westliche Diagnose lautet

(eben Kopfschmerzen, Cephalea), wie die chinesische Diagnose

lautet (zum Beispiel Leber-Qi-Stagnation) und welche

Kräuterrezepturen oder -kombinationen oder auch welche

Punktkombinationen bei der Akupunktur am besten geholfen

haben. Und da stehen vor allem auch jene Dinge drin,

die ich so nicht in meiner eigenen TCM-Ausbildung gelernt

habe, meine eigenen Erfahrungen mit dieser Form der

Medizin. »Try and error«, ausprobieren und schauen, was

passiert, hat schon mein Vater, der Internist, gesagt: Das ist

Medizin! Empirische Wissenschaft, das ist Medizin. So entwickelt

sich die Medizin weiter. »Ausprobieren und schauen,

was passiert« habe ich intensiv bei meinem eigenen Asthma

seit Kindheit an praktiziert und bin dadurch nach Jahren zu

einer Lösung gekommen. Diese »Jahre« möchte ich gerne

Ihnen und meinen Patienten ersparen und versuche daher,

durch vieles Ausprobieren viel schneller auf den Punkt der

Heilung zu kommen. Daher diese Datei, die mittlerweile

mehrere hundert Seiten hat.

Das Spannende, das sich nach Jahren für mich herauskristallisiert:

Eigentlich ist die Chinesische Medizin gar

nicht so kompliziert, wie sie sich mir ursprünglich dargestellt

hat. Im Gegenteil, im Grunde ist es in vielen Fällen

ganz einfach, so einfach, dass man oft nicht einmal einen

Arzt braucht. Man muss nur wissen, was zu tun ist, wenn man

das und das hat. Dieses Wissen möchte ich Ihnen in diesem

Buch vermitteln. Die 25 chinesischen Kräuterrezepturen in

diesem Buch sind jene 25 Rezepturen, die mit Abstand am

häufigsten in meiner »Erfahrungsdatei« auftauchen. Mit diesen

25 chinesischen Kräutermischungen können Sie auf

jeden Fall einmal beginnen, Ihre Beschwerden und die Ihrer

Familie zu behandeln. Zusätzlich finden Sie zu den jeweiligen

Beschwerden die wichtigsten Tipps aus meiner Praxis zu

Ernährung und Lebensführung, die Sie ergänzend befolgen

können. Sei es, dass Sie akut einen Infekt stoppen möchten

oder verhindern wollen, dass Sie eben ständig Infekte haben,

sei es, dass Sie Ihre Erschöpfung oder Ihre Schlaflosigkeit

loswerden wollen, sei es, dass Sie wiederkehrende Probleme

mit Magen oder Darm haben oder auch Allergien, Kopf- schmerzen,
Regelbeschwerden oder vielleicht einfach ständig

kalte Fü.e – mit diesen einfachen chinesischen Kräutermischungen

haben Sie immer ein passendes Werkzeug in

der Hand. Und manche der Mischungen gehören einfach in

jeden Medizinschrank.

Ich hoffe, dass Sie sich dadurch selbst gut helfen können,

weil es so ein großartiges Gefühl ist, die eigenen Beschwerden

selbst in den Griff zu bekommen. Und wenn nicht,

wenden Sie sich bitte an einen erfahrenen Arzt! Sowieso ist

es immer gut, sich zunächst an einen westlichen Mediziner,

einen Hausarzt oder Allgemeinmediziner, zu wenden. Das,

was unsere westliche Medizin wirklich gut kann, ist nachschauen.

Eine Blut- oder Urinuntersuchung, ein Ultraschall,

ein Röntgenbild, eine Magnetresonanz, eine Gastro- oder

Koloskopie kann mehr »sehen«, als ich das als chinesischer

Arzt mit meiner Puls- und Zungendiagnose kann. Unser

Blick ist ein anderer, weniger invasiv. Daher ist es immer

wichtig, auf der sicheren Seite zu sein. Wir haben diese

Möglichkeiten hier im Westen, also sollten wir sie nutzen.

Was wir dann mit dem gewonnenen Wissen aus diesen

Untersuchungen anstellen, ist eine andere Sache. Hier sind

oftmals alternative, also andere Behandlungsmethoden

ausreichend und ersparen unserem Körper die »Hämmer«

und dem Gesundheitssystem eine vielleicht teure Folgebehandlung.

Falls Sie schulmedizinisch gut abgeklärt sind, vielleicht

schon wissen, wie man »das Tier«, also die Störung oder

Beschwerde oder Erkrankung bei Ihnen nennt, Sie aber mit

diesen 25 Rezepturen nicht weiterkommen, wenden Sie sich

bitte an einen erfahrenen Arzt für Traditionelle Chinesische

Medizin. Denken Sie daran, dass diese Auswahl der Rezepturen

aus meiner persönlichen Erfahrung mit Menschen in

meiner Praxis in Wien resultiert und in diesem Buch erscheint,

weil ich sie am häufigsten eingesetzt habe. Zudem

sollten Sie bei jeder Unsicherheit mit den Kräutern oder bei

»komischen« Symptomen sofort mit den Kräutern pausieren

und mit dem Kollegen, der Kollegin sprechen.

Dieses Buch wendet sich an alle, die sich für Traditionelle

Chinesische Medizin und im Speziellen für chinesische

Kräutermedizin interessieren und diese anwenden möchten.

Alle in diesem Buch angeführten chinesischen Kräuter sind

unbedenklich anzuwenden. Wenn bei einem bestimmten

Kraut oder in einer bestimmten Situation Vorsicht geboten

ist, werde ich es ausdrücklich erwähnen. Und natürlich sage

ich Ihnen, wie Sie an gute chinesische Kräuter kommen –

vor allem als Granulate, die Sie einfach in heißem Wasser

auflösen – und was Sie beim Kauf beachten müssen. Immer

wieder werden wir durch die Medien verunsichert, was

denn da alles Schlimmes in diesen Kräutern stecken könnte

(wie Schwermetalle, Insektizide). Aber keine Sorge: Wenn

Sie die Kräuter über deutsche, österreichische oder Schweizer

Apotheken besorgen, sind sie unbedenklich anzuwenden,

da sie nachweisbar auf alle möglichen Inhaltsstoffe

geprüft sein müssen.

Dieses Buch wendet sich auch an all jene, die bereits bei

einem TCM-Arzt in Behandlung sind und vielleicht besser

verstehen wollen, was er da so mit ihnen vorhat. Dieses Buch

wendet sich auch an meine hochgeschätzten TCM-Kollegen,

denen ich einfach meinen Erfahrungsschatz für ihre eigene

Praxis weitergeben möchte, wenn sie ihn mit ihren Erfahrungen

kombinieren wollen. Es ist mir ein großes Anliegen,

und so verstehe ich auch meinen Werdegang als Arzt, mein

Wissen, wenn ich etwas wirklich gut kapiert habe, und meine

Erfahrung vollständig weiterzugeben. So habe ich es auch

von meinem Lehrer, François Ramakers, gelernt, der ohne

jeglichen Eigennutz sein Wissen an uns weitergegeben hat.

»Macht etwas aus dem Wissen, wer weiß, wie lange ich noch Zeit habe …«,
war einer seiner Aussprüche. François ist letztes

Jahr gestorben. Macht etwas aus dem Wissen, wer weiß,

wie lange ich noch Zeit habe, sage ich Ihnen heute …

Dieses Buch richtet sich auch an all die interessierten

schulmedizinischen Kollegen, die den reichhaltigen Erfahrungsschatz

der Chinesischen Medizin für sich nutzbar

machen wollen. Ja bitte, wenden Sie diese Rezepturen und

Kräuter in Ihren westlichen Praxen an, so wie es viele westliche

Kollegen weltweit tun. Manche Kräutermischungen

sind einfach so großartig, dass wir diese nicht nur dem

»TCM-Publikum« anbieten und all den anderen vorenthalten

sollten. Manche Tipps zur Ernährung und Lebensführung

sind so unkompliziert und effektiv, dass wir als umfangreich

ausgebildete westliche Ärzte einfach nicht daran

denken. Bitte nutzen Sie alle das Wissen der Chinesischen

Medizin, aufbereitet durch meine persönliche Erfahrung!

Und damit Sie die richtigen Rezepturen auch »richtig

chinesisch « anwenden können, bringe ich Ihnen auch ein

bisschen Puls- und Zungendiagnose bei, so einfach wie

möglich, so umfangreich wie notwendig. In der Chinesischen

Medizin sagen wir: »So viel Diagnostik, wie ich für

meine Therapie brauche.« Aber nicht vergessen: Die Schulmedizin

kann viel besser nachschauen! Und das ist oft wichtig,

um auszuschließen, dass etwas anderes dahintersteckt

als das Häufige! Und es ist ja auch für Sie und mich eine

Beruhigung, dass sich nichts Schlimmes dahinter verbirgt!

Ich möchte Sie an dieser Stelle ausdrücklich darum bitten,

sich an die zahlreichen und ausgezeichnet ausgebildeten

Ärztinnen und Ärzte, Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker

zu wenden, wenn Sie den Rat eines TCM-Mediziners

suchen! Hören Sie sich in Ihrer Umgebung um, wen es da so

gibt und wen Freunde, Familie und Bekannte empfehlen

können. Wir haben uns in den letzten Jahren sehr vermehrt,

also sollte das kein Problem sein!

Meine Praxis platzt schon aus allen Nähten, und wir sind

immer wieder gezwungen, für mehrere Monate einen Aufnahmestopp

einzulegen. Daher bitte ich Sie, sich an einen

der vielen anderen TCM-Kollegen zu wenden, die sich im

genannten Sinn um Ihre Gesundheit bemühen. Bitte wenden

Sie sich nicht an mich. Meine Begabung liegt darin,

Dinge sehr einfach und anschaulich zu erklären, was ich mit

meinen Büchern mache sowie in Ausbildungen, Kursen,

Seminaren und Vorträgen für Laien und Ärzte. Vielen Dank

für Ihr Verständnis!

Abschließend möchte ich Ihnen viel Freude und richtig

viel Spaß und »Shen« mit diesem Buch wünschen, viel Gesundheit,

Glück und schöne Begegnungen mit sich selbst

und anderen!

Ihr Georg Weidinger

Forchtenstein, im April 2014




30.November 2014

Am Freitag war die letzte Lesung für dieses Jahr!
Vielen Dank für ihre zahlreiche Teilnahme und die Treue, die Sie mir im Jahr 2014 gehalten haben!
Ihr/ Euer Georg Weidinger

5. Juli 2014
Ab sofort werden wir unter "Lesungen & Termine" alle Termine für kommende Lesungen ankündigen!
Wir haben uns fest vorgenommen, zuverlässig (;-)  immer am neuesten Stand zu sein!


16.Juni 2014
Drei schöne Lesungen durften wir erleben:
1.) Bei Thalia Landstraße unsere Buchpräsentation (wir haben leider keine Bilder...)

2.) In Eferding (danke für die Gastfreundschaft!), Oberösterreich
  


3.) Im Schloss Jaidhof bei Gföhl (Danke für die Gastfreundschaft!) im Waldviertel, NÖ
 

Neben den Lesungen, den Schulungen und dem Unterrichten haben wir noch dazu mit Juni unsere Praxis in Wiener Neustadt eröffnet...!...So können wir endlich wieder neue Patienten aufnehmen...!...
Wir freuen uns schon auf viele freie Wochenenden im Juli!
Ihr/Euer Georg Weidinger


21. April 2014
AB SOFORT IST MEIN NEUES BUCH "DIE TÄGLICHE HEILUNG" IM FACHHANDEL ERHÄLTLICH!
WIR MACHEN EINE BUCH-PRÄSTENTATION AM FREITAG, DEN 9. MAI 2014 UM 19 UHR BEI THALIA LANDSTRAßE IN 1030 WIEN. VIELLEICHT WIRD ES JA AUCH EIN KONZERT (...!... ;-) )?!!! ICH FREU MICH AUF IHR KOMMEN! Georg Weidinger



27. März 2014
AB SOFORT IST MEINE NEUE CD "Die Musik zur Heilung der Mitte" IM FACHHANDEL ERHÄLTLICH! BEI THALIA UND AMAZON KANN MAN SIE SCHON BESTELLEN!
Erschienen bei Ennsthaler.
Auf youtube werden wir mehrmals Videos von der CD draufstellen. Viel Freude damit! Georg Weidi
hier gleich das erste: "WAKE UP!"



17. Februar 2014
Liebe Freunde der Weidingers! Am Freitag, den 21.2.. bin ich von 11:00 bis 12.30 in "Mahlzeit Burgenland", was mich als Burgenländer sehr freut!
HÖRT DOCH EINFACH REIN...!.... ;-)
Georg Weidi


22. November 2013

Folgenden Artikel habe ich für die Herbstausgabe des "Mu-gen" geschrieben. Viel Freude beim Lesen! Georg Weidinger

Achtsam essen

Achtsam essen bedeutet täglich eine Entscheidung zu treffen, eine Entscheidung darüber, was unseren Körper betritt – in welcher Form, in welchem Zustand. „Nahrung dient der Gesunderhaltung unseres Körpers.” Nicht mehr und nicht weniger. Dafür gibt es Instinkte, die wir leider in unserer heutigen Welt zunehmend verlieren oder zumindest negieren. Mein Hund Findus hat sie noch, diese Instinkte. Wenn er zum Beispiel einmal zu viel gegessen hat oder der Knochen des freundlichen Fleischers vom Nachbarort wieder einmal zu groß war, wird Findus sich eher den vegetarischen Spezialitäten unseres Gartens zuwenden und Gras fressen. Der Instinkt führt ihn zu jedem einzelnen Grasbüschel und mit selbstverständlicher Zielsicherheit würgt er einen Grashalm nach dem anderen hinunter. Und kombiniert es mit einem Fastentag. Findus spürt ganz genau, was ihm gut tut. Wir arbeiten hart daran, es nicht mehr zu spüren. Rein energetisch ist Nahrungsaufnahme eine einfache Gleichung: Das was an Kalorien reinkommt, sollte dann auch verbraucht werden. Wenn die Einnahmen–Ausgabenrechnung positiv ist, werden wir immer dicker, wenn negativ immer dünner, wenn gleich dann passt‘s. Da sind noch viele, viele Faktoren, die diese einfache Buchhaltung beeinflussen, aber im Prinzip ist es das. Also, durchleuchten wir unsere tägliche Nahrungsaufnahme achtsam: Erste Entscheidung: Wen oder was esse ich? Wenn ich harte körperliche Arbeit leiste oder eine schwere Erkrankung habe, die viel Energie verbraucht, oder schwanger bin oder gerade stille, dann ist es gerechtfertigt, die höchstenergetischen Lebensmittel unserer Erde zu sich zu nehmen, und das sind die Tiere. Tierisches Eiweiß baut unsere Substanz am stärksten auf. Die Entscheidung, die jeder von uns treffen muss, ist also: Lebe ich so oder bin ich in einem solchen körperlichen Zustand, dass es gerechtfertigt ist, ein Tier zu essen? Wenn das, was ich oben beschrieben habe, zutrifft, dann könnte die Antwort „ja“ lauten. Wenn also ein Tier für meine Nahrungsaufnahme sterben muss, dann sollte ich mir dessen bewusst sein und mich zum Beispiel in einer kleinen rituellen Handlung bei dem Tier bedanken. Nur weil der Schinken nicht mehr wie ein Schwein aussieht, ist er doch ein Schwein. Achtsamkeit Teil Eins. Also, Sie haben entschieden, was da jetzt auf dem Küchentisch vor Ihnen liegt: Tierisches, Pflanzliches, Getreide, Gemüse, Obst, Gewürze. Jetzt können Sie sich mit großer Freude ein Festmahl zubereiten. Sie kochen also. Oder auch nicht. Achtsamkeit Teil Zwei. Dann liegt da ihre Komposition aus Essbarem vor Ihnen auf dem Teller, teils roh, teils zubereitet. Und das stecken Sie sich jetzt in den Mund. In der Chinesischen Medizin sagen wir: „Alles, was im Magen ankommt, sollte eine körperwarme Suppe sein”. Sie können gleich eine Suppe (oder eine Art Eintopf, die Übergänge sind fließend…) essen oder Sie kauen so lange, bis ihr Essen im Mund zu einer Art Suppe wird. Das, was dann den Magen betritt, ist entsprechend mit Verdauungsenzymen ihres Mundspeichelapparates vorbearbeitet und belastet ihre Mitte, den Magen und den gesamten Verdauungsapparat, wenig.  Also, Zeit nehmen zum Essen und Kauen! Achtsamkeit Teil Drei. Achten Sie darauf, dass Sie wenn Sie essen, NUR ESSEN! Also kein Fernseher nebenbei, kein Buch und keine Zeitung, nicht einmal ein Gespräch. Nein, einfach nur Essen und das Essen dabei wahrnehmen. Achtsamkeit Teil Vier. Schauen Sie, dass Sie dreimal am Tag essen: morgens, mittags, abends. So ist unsere Mitte, so sind unsere Speicher (Glycogen in Leber und Muskulatur) beschaffen. Wenn Sie gut und lange kauen, genießen Sie das sich einstellende Sättigungsgefühl und hören Sie darauf. So werden Sie die richtige Menge, die Sie essen sollen, spüren. Achtsamkeit Teil Fünf. Wenn es geht, wenn Sie nicht gerade einen Wald roden oder einen Triathlon laufen oder Diabetiker sind, belassen Sie es bei diesen drei Mahlzeiten und gönnen Sie ihrer Mitte, ihrem Verdauungsapparat dazwischen Ruhe, also nichts dazwischen essen und lieber viel trinken (warm – die große Weisheit der Tibeter ist das warme Trinken…). Achtsamkeit Teil Sechs. Und weil ich die Zahl Sieben liebe, noch Achtsamkeit Teil Sieben: Vermitteln Sie anderen durch ihr Tun, wie sehr Ihnen diese achtsame Form der Ernährung gut tut, Sie gesund macht, Sie schlank macht und lassen Sie ihr Karma wirken…

Ihr Kräuterdoktor Weidinger




08. November 2013

Hier ein paar Erinnerungsfotos an eine wunderschöne Lesung in der Buchhandlung Frick in Perg, OÖ, am 18.Oktober 2013. Volles Haus und ein unvergessliches Wochenende in Perg,
vielen Dank!







15. September 2013
Liebe TCM-Freundinnen und TCM-Freunde, liebe Freunde der Weidingers!

Fortan möchte ich, mit Erlaubnis der Redaktion von Ursache & Wirkung, an dieser Stelle regelmässig jene Artikel veröffentlichen, die ich für die wunderbare Zeitschrift "Ursache & Wirkung" verfasse. Die Artikel werden hier immer 2-3 Wochen NACH Erscheinen der aktuellen Ausgabe abgebildet sein und sollen Lust machen, auch die anderen grossartiken Artikel der Zeitschrift zu lesen und also die Zeitschrift zu kaufen...!... ;-) Hier also mein Artikel der letzten Ausgabe:


Franz

Franz hat Asthma, schweres Asthma. Die Diagnose „schweres” Asthma ermöglicht es ihm, „schwere” Medikamente zunehmen, die ich – sein betreuender Arzt – ihm aufschreibe. Franz möchte nicht, dass wir seine Lungenerkrankung „COPD” nennen. COPD bedeutet chronic obstructive pulmonary disease, und dieses chronic stört ihn. Es klingt so endgültig, unwiderruflich, obwohl Franz sein Asthma seit seiner Kindheit hat. Doch noch immer, irgendwo in seinem Hinterkopf, hegt er die Hoffnung auf Heilung. Franz ist heute 50 Jahre alt. Da ich selbst Asthma nur zu gut kenne, berührt mich seine Geschichte. Und über die Jahre sind wir, Franz und ich, Freunde geworden. Franz läuft. Täglich. Er läuft, um zu leben. Franz sagt, dass er stirbt, wenn er nicht täglich läuft. Bewegung ist Leben. Stillstand ist Tod. Franz spürt das. Täglich. Und obwohl er so schweres Asthma hat, dass er oft Mühe hat, einfach nur zu gehen, läuft er. Franz läuft sehr langsam. Er macht einen Schritt nach dem anderen, er setzt einen Fuß vor den anderen. So weit denkt er, weiter nicht. Denn die Vorstellung, welchen Weg er am jeweiligen Tag noch zu bewältigen hat, würde ihn lähmen und verzweifeln lassen. Also bleibt er bei jedem einzelnen Schritt. Und so schafft er es, mit wenigen Kilometern pro Stunde, tagtäglich mindestens eine Stunde zu laufen. Und umso schlechter es ihm geht, desto länger läuft er. Er weiß, dass er seinem Körper dann sagen muss, dass er diesen Zustand der Atemlosigkeit nicht akzeptieren kann. Die Atemlosigkeit führe unmittelbar zum Tod, so formuliert es Franz, so empfindet er es. So hat er es schon mehrmals erlebt. Zu einer Zeit, als Franz noch nicht lief, war er einmal beim Gehen atemlos, zusammengebrochen. Franz spürt noch immer dieses Gefühl wie es ist, wenn das Atmen ab sofort nicht mehr möglich ist. Und in seiner Erinnerung ist der Moment tief gespeichert, wie aus dem Nicht-Atmen eine Bewusstlosigkeit wird. Franz verlor das Bewusstsein. Für ihn war das der Moment, in dem er gestorben ist. Seither hat Franz keine Angst mehr vor dem Tod, denn der Moment war friedlich und leicht. Da war ein Gefühl von Geborgenheit und Freiheit, die Schwere der Krankheit war endlich überwunden. Doch Franz war nicht tot. Seine Ohnmacht passierte genau vor einem Spital, und so verging nur ein Moment, bis ein Notarzt ihn versorgte und schließlich ins Leben zurückbrachte. Seither läuft Franz. Und obwohl er keine Angst mehr verspürt zu sterben, möchte er erst recht leben. Franz kämpft für jeden einzelnen Moment in seinem Leben. Wer früher stirbt, ist länger tot, sagt Franz und lächelt. Er möchte erleben, wie seine Kinder glücklich sind, wie sie Entscheidungen im Leben treffen; ob die richtigen oder falschen, ist Franz ganz egal. Er möchte für seine Kinder da sein und ihnen mit seiner Erfahrung zur Seite stehen. Er möchte ihnen die Angst vor dem Leben nehmen und ihnen die Freude am Leben schenken. Und er möchte Zeit mit seiner Frau verbringen. Franz weiß heute, worum es geht: Lebe jeden Moment, als wäre es dein letzter! Und bei Franz sind das nicht einfach schöne leere Worte. Wenn Franz das sagt, dann ist das gelebtes Wissen. Franz ist immer gut aufgelegt. Wozu den Tag mit Schwermütigkeit und Jammern auf hohem Niveau vergeuden? Zuletzt habe ich Franz aufgeklärt, dass dieses neue Medikament Nebenwirkungen in der Zukunft haben könnte, schwerwiegende Nebenwirkungen. Und Franz hat aus tiefstem Herzen gelacht, so lange bis ihm die Tränen heruntergeronnen sind. Er lebe jetzt, und es würde wohl an ein Wunder grenzen, wenn er  mit dieser Lunge noch so lange auf dieser Welt sein werde, dass er die möglichen Nebenwirkungen dieses Medikamentes erleben könnte. Und wenn, dann werden wir sie feiern!

Franz hat das große Glück, seinen Körper zu spüren. Er erkennt seine Signale und weiß, was zu tun ist. Wenn ich könnte und als Arzt mit unserer Medizin schon viel weiter wäre, würde ich ihm all seine Beschwerden nehmen. Aber ich kann es nicht. Und Franz hadert nicht mit seinem Schicksal. Er nimmt es an und lebt. Und weil er so intensiv in seinem Körper ist, spürt er wie wertvoll das Leben ist. Er durfte erfahren, dass der Tod nichts ist, wovor man sich fürchten sollte. Jammern auf hohem Niveau ist ein Ausspruch, den eine Freundin für uns hier im Westen oft benutzt. Wenn wir nichts haben, worüber wir jammern können, suchen wir halt so lange, bis wir etwas zum Jammern haben: Jammern auf hohem Niveau. Man könnte es auch die Kunst des Jammerns oder die Angst vor dem glücklich sein nennen. Und was kommt dann, wenn es einem gut geht? Wie kann man den Zustand der vollkommenen Sorgenfreiheit erhalten und auch noch glücklich erleben? Warum sind so viele Menschen bei uns unglücklich, obwohl sie gesund und wohlgenährt und sorgenfrei sind?

Vor ein paar Tagen war eine neue Patientin in meiner Praxis. Sie leidet unter einer seltenen Stoffwechselkrankheit, seit ihrer Geburt. Diese Krankheit betrifft ihre gesamte Familie, vor allem ihren Vater. Und so hat sie schon als Kind erlebt, wie ihr Vater mit seiner eigenen Erkrankung positiv umgegangen ist, ab dem Alter von 45 ständig Sauerstoff brauchte, um atmen zu können und mit 51 Jahren gestorben ist. Als sie noch ein Kind war, war sie mehrmals so schwer krank, dass ihr Vater schon das Datum ihres Begräbnisses in seinen Kalender eingetragen hat. Doch sie wollte leben, immer wollte sie leben, bis heute. Heute ist sie etwa 60 Jahre alt, nach einem “normalen” erfüllten Berufsleben bereits in Pension und ständig auf Achse, um wirklich jeden Tag das zu tun, wozu sie wirklich Lust hat. Und sie hilft anderen, mit ihrem Schicksal fertig zu werden. Sie und Franz sind zwei Menschen, die schon längst hätten verzweifeln können, die schon längst tot sein könnten. Aber gerade sie strahlen das pure Lebensglück aus. Und warum? – Weil sie wissen, was es wert ist, dieses unser Leben! Wissen Sie‘s? Leben Sie jeden Moment in vollen Zügen, mit dem Bewusstsein, dass es jeden Moment aus sein könnte? Anstrengend? Ja, vielleicht. Aber für unsereins deshalb, weil es keine Notwendigkeit ist. Weil wir glauben, dass es immer so weiter geht. Weil wir durch unseren Körper nicht gezwungen werden, zu leben oder eben zu sterben… Bewegung ist Leben. Stillstand ist Tod. Auch die Chinesen sagen das. Die Definition von Leben und von Gesundheit ist, dass „alles gut fließt”. Sobald etwas in unserem Körper, Qi oder Blut oder Flüßigkeiten oder Schleim oder Hitze oder Kälte oder Nahrungsmittel nicht mehr gut fließen, kommt es zu einer Blockade, und diese macht dann die Probleme. Sie verhindert, dass es „gut fließt”, und die Blockade wird immer größer und größer. Außer man tut etwas gegen die Blockade, man steuert gegen, man akzeptiert dieses stecken bleiben nicht und bewegt sich, seinen Geist, seinen Körper, wendet Methoden (verschiedene Heilmittel oder -methoden) an, um die Blockade auszulösen. Man tut also etwas, schluckt nicht einfach den Ist-Zustand hinunter, sondern handelt. Und dieses Handeln verändert alles! Wenn man nichts macht, dann wird man eben krank und stirbt. Wenn man ignoriert, was da für eine Zeitbombe in einem tickt, dann wird sich die Evolution in uns einmischen und sagen: „Hey, sorry, ich muss dich abschalten.” So ist sie, die Evolution. Tiere haben noch viel besser diese Instinkte, um gegenzusteuern, wenn sie spüren, dass da etwa im Körper nicht mehr passt. Tiere gehen zum Beispiel aus dem Wind, wenn sie merken, dass er ihnen nicht gut tut. Wir denkenden Menschen bleiben im Wind, auch wenn wir merken, dass er uns nicht gut tut. Stress ist zum Beispiel nichts anderes als Wind. Der tägliche Stress, den wir uns einreden zu brauchen oder der eben so ist, und da kann man eben nichts tun. Der Untergang unserer Gesundheit ist oft unser denkendes und entscheidendes Vorhirn, weil es verhindert, dass wir auf unsere Überlebensinstinkte hören. Die Wurzel unserer Zivilisationskrankheiten ist unser denkendes Vorhirn. Nur wenn Sie wieder spüren, was ihr Leben, was unser Stress-Leben, unsere tägliche Ernährung in unserem Körper anrichtet, werden Sie etwas dagegen machen. Denken Sie an Franz, an meine Patientin. Diese zwei haben keine Wahl, gegenzusteuern. Sie müssen es tun, um zu überleben, oder sie sterben eben. Wer früher stirbt, ist länger tot. Nicht mehr und nicht weniger.

Es ist noch früh heute. Sonntags, sieben Uhr. Die Kinder und meine Frau schlafen noch. Die Hunde blicken mich erwartungsvoll an. Sie wissen, was kommen könnte. Ich denke an Franz. Ich ziehe meine Laufschuhe an und denke an Franz. Ich nehme die Leinen der beiden, hänge sie an, und in der Stille des ländlichen Sonntagmorgens traben wir los, wir drei, das Bild von Franz immer in meinem Kopf. Wir sind schnell aus dem kleinen Ort raus, niemand sonst auf der Straße. Erstes Leben wird erst mit den Glocken zur Sonntagsmesse um 10 Uhr eingeläutet werden. Aber da sind wir längst zurück, um uns vor dem sonntäglichen heiteren Dorftratsch zu verstecken. Diese Heiterkeit und Unbeschwertheit könnte ich heute nicht ertragen. Enda zieht schon wieder, kann es nicht erwarten zu schnüffeln und zu hoffen, irgendetwas zu jagen. Gerade darum kann ich sie, die zwölfjährige Münsterländerdame, nicht rennen lassen. Findus blickt mich an. Ja, dich mache ich gleich los. Ich weiß, du bleibst bei mir, verlässt mich nicht. Eine Träne rinnt über meine Wange. Die 800 Meter, die wir jetzt etwa zurückgelegt haben, hätten Franz schon an sein Limit gebracht. Ich muss lächeln, wie er mich immer beschwichtigt hat, wie er mich immer angeleitet hat, nicht so sorgenvoll zu blicken. Es gehe ihm gut. Auch den Kindern. Auch der Frau. Wirklich gut. Nur nie stehen bleiben. Immer weiter. Abgelenkt von meinen Gedanken merke ich nicht, wie Findus sich immer weiter von uns entfernt. Da komm her, Findus! Und er kommt. Franz ist tot. Gestern gestorben. Nicht beim Laufen oder danach, sondern in seinem Bett ist es passiert. Ganz friedlich. Im Schlaf. Ohne Kampf. Angeblich war ein Lächeln auf seinen Lippen. Vielleicht, um uns zu trösten? Vielleicht die Befreiung von diesem Körper? Oder weil es gut war? Franz hat gelebt, wirklich gelebt. Mit ihm ist auch ein Teil in mir gestorben, der Teil der glaubt, ständig alle retten zu müssen. In Wirklichkeit hat er mich gerettet. Er hat mich davor gerettet, das Leben als selbstverständlich zu nehmen. Er hat mich gelehrt, ständig in Bewegung zu bleiben, bis zum letzten Atemzug. Ich fange an, immer schneller zu laufen. Enda blickt mich fragend an. Doch, doch, schneller und schneller. Ich spüre, wie mir die Luft ausgeht, wie meine Zwischenrippenmuskeln bei dem Versuch, schneller zu atmen, zu verkrampfen beginnen. Ich weine. Wo renne ich eigentlich hin? Weil ich nicht mehr kann, bleibe ich stehen, die Hände auf meine Knie gestützt, schwerst atmend. Die Hunde kommen freudig zu mir, beide wedelnd. Ihnen hat es gefallen. Vielleicht bin ich ja Franz – oder Sie. Und diese Geschichte ist dazu da, Sie aufzuwecken und an ihren Franz zu erinnern, der, gleich dem Urinstinkt zu überleben, in jeder Sekunde kämpft, nicht aufgibt und jeden erfolgreich überstandenen Tag mit einem tief empfundenen Lächeln belohnt. Franz ist nicht umsonst gestorben. Franz ist nicht gestorben. Er lebt…

 

Schönen Sommer!

 

Ihr Kräuterdoktor Weidinger

 

 

 




05. Juni 2013
„Liebe TCM-Freundinnen und TCM-Freunde! Von 22. bis 23. Juni 2013 wird Dr. Georg Weidinger, der Autor des Bestsellers „Die Heilung der Mitte“, das packende Thema „Sieg über das tödliche Quartett“ behandeln. Es geht um die Geisseln des 21. Jahrhunderts, nämlich Übergewicht, Hypertonie, falsche Blutfette und vor allem um Diabetes mellitus Typ 2, eine der sich am rasantesten ausbreitenden Krankheiten unserer Zeit.
Gibt es eine Lösung? Ja, es gibt! Vorbeugen und im Ernstfall behandeln heisst das Geheimnis.
Wenn Ihr wissen wollt, wie das geht, dann hört den Vortrag von Georg Weidinger, 22.-23.06.13 bei MedChin. Der Referent ist ein „alter Hase“ der TCM und Garant für einen span-nenden Vortrag. Selbst wenn Ihr punkto Akupunktur und Arzneitherapie noch nicht ganz sat-telfest seid, werdet Ihr viel praktisch Verwertbares erfahren und Ihr werdet es Euch auch merken. Komplizierte Inhalte einfach und einprägsam zu transportieren ist eines von Georgs großartigen Talenten. Also verpasst nicht diese großartige Gelegenheit und meldet Euch bitte umgehend an (unter www.medchin.at). Wir freuen uns auf Euch und auf Georg Weidinger!
Das MedChin-Team



22. März 2013
Doch kein Frühling! Glücklich all die, die in der Karwoche Schifahren gehen...!... ABER die Sonne strahlt ja in unserem Herzen!
Wir wünschen allen Frohe Ostern und erhohlsame Feiertage! Gabriele und Georg Weidinger und Sandra Wolkenstein

Noch ein bisschen zum lesen: Hier finden Sie den letzen Artikel des "Kräuterdoktors Weidinger", erschienen in der letzten Ausgabe der "Ursache und Wirkung", in der ich regelmässig schreibe:

 

Gibt es Gott wirklich?

 

Gestern hat mir unser sechsjähriger Sohn Daniel diese Frage gestellt: „Gibt es Gott wirklich?“ Daniel geht hier in Mattersburg in die erste Volksschulklasse. „Und Jesus, hat er wirklich gelebt?“ Mit Lesen und Schreiben lernt er auch die römisch-katholische Kirche und damit die christliche Religion kennen. „Und Buddha?“ Wie schwierig muss es für einen heutigen Sechsjährigen sein, zu unterscheiden, was real ist und was nicht. Wir haben zwar keinen Fernseher, aber DVD-Videos dürfen die Kinder regelmässig ansehen. Die meisten der Filme sind gezeichnet, Zeichentrickfilme, mit virtuellen Helden, virtuellen Handlungen, virtuellen Geschichten. Eines Tages hatten sich die Kinder einen preisgekrönten japanischen Zeichentrickfilm angesehen, ich immer im Hintergrund des Vorführraumes, und obwohl für Kinder ab null Jahren freigegeben sah ich, wie Daniel immer ängstlicher wurde. Im Film verwandelten sich die Eltern in Schweine, eine Stadt wurde von Geistern beherrscht, der Held des Filmes, ein Kind, verängstigt und unsicher. Ich stoppte den Film sofort, als ich sah, dass der Film den Kindern nicht gut tat. Diese Vorführung ist nun etwa ein halbes Jahr her, und noch immer fragt mich Daniel jeden Tag vor dem Einschlafen, ob das eh nicht möglich ist, dass sich Menschen in Schweine verwandeln, ob das eh nicht möglich ist mit der Stadt voller Geister. Und immer wieder sage ich ihm, nein, das gibt es nicht, das weißt du, und du brauchst auch keine Angst haben, nur ein Zeichentrickfilm, nur Phantasie eines einzelnen, nicht real, keine Angst, lieber Daniel. Und letztens waren die Kinder bei einer Geburtstagsfeier eingeladen, und das ältere Mädchen der Familie hat ein Videospiel gespielt, mit Monstern und Helden und Abschiessen. Und Daniel, der sich oft zu älteren Kindern hingezogen fühlt, hat heroisch und souverän auch gespielt, die Monster abgeschossen, sich als Held bewährt. „Ja, Jesus hat es wirklich gegeben.“ Hab ich Daniel geantwortet, mich noch um die erste Frage drückend. „Jesus hat wirklich gelebt, vor langer langer Zeit. Er wollte uns befreien, wollte uns Leid ersparen.“ Wie erkläre ich Daniel, was „Gott“ ist, was die Vorstellung von „Gott“ alles bedeuten kann, was die Vorstellung eines höheren Wesens für jeden einzelnen von uns Menschen bedeuten kann? Wie erkläre ich ihm, warum wir überhaupt darüber nachdenken, ob es Gott gibt, ob es eine Bedeutung hat, ob wir darüber nachdenken, warum und ob es Gott gibt, und ob es einem Gott eine Bedeutung hätte, ob wir Menschen, jeder einzelne, über ihn nachdenken und über unsere Vorstellungen einer Gottheit auch unser Handeln ausrichten. Ob Findus, unser Schäfermischling, der (wahrscheinlich...) nicht über Gott nachdenkt, auch von einem Gott geschaffen wurde und besser oder schlechter ist als wir, die wir über Gott nachdenken und eventuell nach Vorstellungen einer Gottheit, formuliert als „Religion“, handlen. Braucht ein Gott uns? Braucht ein Gott unsere Aufmerksamkeit (also falls es ihn gibt, was ich Daniel ja noch nicht beantwortet habe...)?

Ich bin kein Religionswissenschafter. Ich bin Arzt für Westliche und Chinesische Medizin. Und ich bin Vater, dem Fragen gestellt werden...

Die Taoistische Tradition in China besagt:

Bevor Leben entsteht, gibt es Qi. Qi ist alles, das grosse Eins, die grosse Einheit. Nichts ist unterscheidbar, nichts getrennt, alles ist Qi. Im alten China spricht man von TAO. TAO ist der Ursprung der Welt. TAO ist der Zustand, in dem Alles miteinander so verbunden ist, dass es keine Einzelheit gibt. Es gibt noch keine Zeit, keine einzelne Existenz. Gott ist darin enthalten ebenso wie das gesamte Universum ebenso wie alles Materielle und Inmaterielle. “Im Anfang war das Wort, und das Wort war Gott, und es war gut,  (Genesis, Altes Testament...)...” ist vergleichbar mit dem TAO. Wir versuchen etwas in Worte zu fassen, wofür es keine Wort gibt, versuchen zu verstehen, im Leben stehend, was vor dem Leben war und was danach ist. Die “Urmasse”, der wir ein Wort geben, ist das Qi, in dem alles enthalten ist, Energie, Materie, Zeit. Die alte Chinesische Vorstellung ist, dass sobald Leben entsteht, dieses Qi in Yin und Yang getrennt, gespalten, wird. Leben bedeutet Polarität, bedeutet, dass die Einheit verloren geht zugunsten einer Zweiheit. Diese Zweiheit bestimmt jedes Leben, jeden Aspekt des Lebens und in der Betrachtung eines Lebenden jeden Aspekt des Universums. Durch den Tod geht Yin mit Yang wieder zusammen, darf sich vereinigen zum ursprünglichen Qi, darf zurück in die Quelle allen Seins, zurück ins TAO. Solange wir leben, ist Qi das, was uns ausmacht, was in uns fliesst, was uns leben lässt, solange es fliesst. “Fliessen” bedeutet, dass sich Energie und Materie in der Zeit bewegen. Leben ist Bewegung in der Zeit. Solange wir leben, bestehen wir aus Qi. Wir stehen zwischen Himmel und Erde, wir empfangen Qi von Himmel (das Kosmische QI aus der Atmung) und von der Erde (Gu-Qi aus der Nahrung).

Das Chinesische Symbol für Qi besteht aus zwei Teilen: Ein Teil bedeutet “Luft, Dampf” (der immaterielle Teil vonQi), der andere Teil bedeutet “Reis” (der materielle Teil von Qi). Damit beschreibt die Vorstellung von Qi das, was wir aus der Quantenphysik in der Betrachtung von Licht kennen: Je nach Betrachter und betrachtender Situation erscheint uns Licht einmal als ein Teilchen, also materiell, und einmal als Strahlung, also energetisch und immateriell. Licht ist für uns im Westen der Urstoff der Energie, und auch dieser hat einen Körper, beinhaltet Materie.

Hier in unserer Welt, auf unserer Erde, unterliegt Qi den Gesetzen von Yin und Yang, wobei es das eine nicht ohne das andere gibt.

Yin steht für Materie, und alles, was wir daraus ableiten: Dunkelheit und Schatten, Nacht, Kälte, Passivität, Stillstand und  Ruhe, Herbst und Winter, Wasser und Struktur, Mond und dasWeibliche.

Yang steht für Energie, und alles, was wir daraus ableiten: Helligkeit und Licht, Tag, Wärme, Aktivität und Aktion, Bewegung, Frühling und Sommer, Feuer und Funktion, Sonne und das Männliche.

Vielleicht hilft die Vorstellung, dass Yin und Yang zwei Extrempole sind, zwischen denen sich das Leben abspielt, so wie die Farben im Lichtspektrum zwischen den Extrempolen Schwarz und Weiss existieren. Schwarz ist das Fehlen von Licht, Weiss beinhaltet alle Farben. Das Leben ist nicht Schwarz und Weiss, das Leben ist bunt, und so ist es mit Yin und Yang. Reines Yin und reines Yang gibt es nicht, das Leben ist irgendwo dazwischen, aber eben einmal näher dem Weiss, näher dem Yang, und einmal näher dem Schwarz, dem Yin. Vor dem Leben war das Licht und das Fehlen von Licht EINS, auch wenn sich das unserer Vorstellung entzieht.

Wir kommen aus dem TAO, und wir kehren ins TAO zurück, das ist der Lauf der Dinge. Aus diesem TAO sind alle Lebewesen unserer Erde gemacht worden. Solange sie leben, sind sie getrennte einzelne Individuen, sobald sie sterben, sind sie wieder mit allem vereint, kehren Heim in die “Schöpfung”, ins TAO. Das ist die taoistische Vorstellung. Jede Kultur hat ihre eigene Vorstellung davon, was vor dem Leben war und was nach dem Leben ist. Manche Kulturen behelfen sich einer oder mehrerer übernatürlicher Geschöpfe, um das Unbegreifbare leichter zu begreifen. Aber unser Gehirn ist nicht dafür gemacht, Dinge ausserhalb unserer Welt zu begreifen. Unser Verstand, als Produkt unseres Gehirns, ist geschaffen, um das Leben auf dieser einen Erde, unserem Planeten, zu ermöglichen. Unsere Sinne, als Sensoren unseres Verstandes, sind auf unsere irdische Realität beschränkt. Unsere westliche Kultur versucht sich dem Unsagbaren und Unbegreifbaren durch unseren Verstand zu nähern. Andere Kulturen versuchen, dieses Unsagbare zu “fühlen”, zu “spüren”. Die Meditation ist eine Methode, um all unsere auf unsere irdische Welt ausgerichtete Wahrnehmungsschichten loszulassen, um “das grosse Eins”, den “Einheitszustand” zu erleben. Das grosse Eins zu erleben bedeutet, sich nicht mehr getrennt zu fühlen vom Rest der Welt, von allen anderen Menschen, von all den Tieren, den Pflanzen, von all den Planeten, von all dem Raum und der Zeit unserer Welt. Das grosse Eins zu erleben bedeutet, das, was das Leben Chinesisch definiert, nämlich die Trennung des Qis in Yin und Yang, zu überwinden und damit keine Unterscheidung mehr zu dem Zustand des “Nicht-Lebens” zu empfinden. Das grosse Eins, das TAO, zu erleben bedeutet, die Angst vor dem Tod zu verlieren, die Angst, die uns auf dieser Erde schützen soll, leichtfertig mit unserem Leben umzugehen. In mehreren östlichen Kulturen wir dieser Zustand, den man vor allem durch die Meditation als höchstes Ziel erreichen kann, Erleuchtung genannt.

Über die Jahrtausende hat es sich bewährt, den Menschen in der Religion nicht einfach die Angst vor dem Tod zu nehmen, in dem man ihnen den Weg zu dieser “Erleuchtung” zeigt (weil ständiges Meditieren aller Individuen eines Volkes wohl Probleme in der Erhaltung einer Gesellschaft nach sich gezogen hätte…), sondern Regeln aufzustellen, die es ermöglichen durchs Leben zu gehen, dabei der gesamten Gesellschaft und der eigenen Gesundheit dienlich zu sein und am Ende doch keine Angst vor dem Tod zu haben.

Eine Funktion der Religion ist es, jedem Einzelnen eine Vorstellung anzubieten, die ihm hilft, die grosse Angst vor dem Tod zu überwinden, sich wärend des gesamten Lebens nicht von dieser Angst dirigieren zu lassen und das eigene persönliche Leben als sinnvoll zu erachten.

Ein wunderschönes Beispiel dafür sind die vielen vielen Religionen, die es in Indien gibt ( und die von den britischen Belagerern abfällig als “Hinduismus” zusammengefasst wurden): Alles ist möglich; jede Vorstellung ist möglich; auch ein Gott als Elefant ist möglich, oder viele Gottheiten auf einmal, wenn es nur dem einzelnen dienlich ist, um gut durchs Leben und den Tod zu kommen. Auch wird in Indien diese “persönliche” Religion einer Familie innerhalb der Familie von Generation zu Generation überliefert, und der Vater kann gut die Religion seinem Sohn und seiner Tochter weitergeben, die ihm persönlich auch gut im Leben geholfen hat. In Indien ist Religion Familiensache, keine Staatssache, keine Philosophensache, keine Intellektuellensache, keine Politik- und keine Machtsache.  Religion ist “Lebens-und Sterbehilfe”.

Solche und ähnliche Gedanken sind mir gestern, nach den Fragen unseres Sohnes Daniel, im Bett liegend, vor dem Einschlafen, durch den Kopf gegangen. Und Daniel hat es doppelt schwer, da er christlich erzogen wird, um sich gut verwurzelt zu fühlen in unserer Kultur, die christlich geprägt ist, von Eltern, die regelmässig meditieren, in einer Wohnung, in der es nur so von Buddha-Statuen wimmelt. Daniel hat sich übrigens schon vor einem Jahr gewünscht, dass wir ein Bild vom jetzigen Dalai Lama über sein Bett hängen. Und wenn man so durch unsere Wohnung spaziert, fällt einem auf jeden Fall einmal auf, dass man von allen Seiten, von den Statuen und den Bildern, angelächelt wird…

Das, was ich Daniel für sein Leben mitgeben möchte ist Toleranz für jede Art von Denken und Vorstellung. Egal, welcher Religion, welcher Kultur, welcher Politik ein Mensch sich zugehörig fühlt, er oder sie ist wie wir, mit den Ängsten wie wir, mit all den Schwächen, den Sorgen, der Freude und dem Hoffen. Wir können nur lernen von dem “Anders”, weil ein anderer Mensch vielleicht eine gute Idee dafür hat, wie man mit all den Ängsten und Sorgen und Kummer der Welt besser umgehen kann als wir es (nicht) tun. Und wenn sich alles gut vermischt, dann wird es so richtig bunt auf der Welt werden. Irgendwann wird sich Daniel für eine Religion entscheiden können, gleichgültig, ob diese Religion theistisch ist oder nicht. Unsere Aufgabe als Eltern ist es, ihm wertfrei alle Wege zu zeigen. Welchen Weg er dann einschlägt, obliegt alleine ihm.  

 

Also habe ich Daniel geantwortet: “Ja, es gibt Gott wirklich!”

Ihr Kräuterdokor Weidinger



4. März 2013
Endlich Frühling! Leider ist mir der Verlag abgesprungen (nach einem Jahr Planung...!...), sodass mein neues Buch noch nicht erhältlich ist! ALSO, ich fange wieder bei Null an und suche jetzt einen guten Verlag...
Frühlingsgrüße!!! Georg Weidi


31.Jänner 2013
Liebe Freunde der TCM!
Wegen häufiger Anfragen beantworte ich es hier: "Die Heilung der Mitte" war bis vor einer Woche ausverkauft. Ab sofort ist die dritte Auflage des Buches wieder im Handel erhältlich!
Und nein, mein zweites Buch ist leider noch nicht zu erwerben! Der Verlag, der mir zugesagt hatte, ist nach einjähriger Nachdenkpause (...) abgesprungen...Jetzt bin ich auf der Suche nach einem neuen guten Verlag!
Aktuelles hier an dieser Stelle!
Alles Liebe und ein Gutes Jahr 2013 von den Weidis und Sandra



Falls es 2012 wieder zu "Konzert-Lesungen" kommen sollte, werden sie an dieser Stelle rechtzeitig angekündigt werden!

August 2012
Mein neues Buch.........?!...
www.gaufen.com


August 2012
Ab Herbst 2012 bin ich Professore.....;-) und werde mein TCM- Wissen im Unterricht weitergeben...

Frau Prof. Kubiena alias Kubi, heute 74 Jahre jung, mein grosses menschliches und fachliches Vorbild, hat mich vor ein paar Monaten gefragt, ob ich nicht "in die Lehre" gehen möchte. Und für Kubi will ich! Ich dosier`s einmal nicht zu hoch und schau, was "ihr" dazu sagt und dass ich auch noch genug Zeit für meine Familie und meine Patienten habe.
ALSO, der Lehrgang "Asiatische Medizinen für den Eigengebrauch"(AME) steht ALLEN Menschen und Berufsgruppen offen! Dieser Lehrgang ist mir ein besonderes Anliegen (ihr wisst, ich will TCM für alle verfügbar machen...) und da unterricht ich auch einiges.
Die „integrierenden Seminare“ sind ein Angebot an Fachleute-da bin ich auch dabei und ich glaub auch beim nächsten Postgraduate Lehrgang ...(mehr und Details weiss die Kubi...). Schaut einfach unter
http://www.medchin.at/
Medchin ist dort wo ich selbst lernen durfte, eine tolle Gesellschaft auf höchstem Niveau mit Diplomabschlüssen und voller Anerkennung international.
ALLES LIEBE AUS MATTERSBURG/MARZ (seit einer Woche sind wir Burgenländer... :-) )! Georg Weidi

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20. Mai 2012:
Liebe Freunde der Klaviermusik, liebe Tierfreunde!

Ich schicke einen link weiter!
https://www.youtube.com/watch?v=MvJkN2D4TtE

(youtube schlägt dann die anderen Videos vor...)

Ich habe, inspiriert von meiner Arbeit als "Kräuterdoc Weidinger" und dem Fernsehen, ein paar
MUSIKVIDEOS gemacht...Viel Freude beim Ansehen!

Georg Weidi
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April 2012

"the" doc

Seit April 2012 ist Georg Weidinger als "Kräuterdoc Weidinger" bei SCHAU TV auf Sendung
(www.kraeuterdocweidinger.at).

Dienstag und Donnerstag wird ein Gesundheits-Tipp von ihm jeweils nach dem Wetter ausgestrahlt.

SCHAU TV ist ein junger Fernsehsender, der sich gerade aufbaut und positioniert.
Für mehr Informationen:
www.schau-tv.at

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Februar 2011

Nach einem Artikel im Format im Frühjahr 2010 über "Wirtschaftsbosse und ihre Gurus", in welchem auch ich als "Guru" vorgestellt wurde (und die erste Aussage im Artikel war, dass ich ein solcher sicher nicht bin...!), kontaktierte mich Gottfried Ennsthaler mit der Frage und Bitte, doch ein Buch für seinen Verlag zu schreiben, ein Buch über "meine Medizin". Dieses Buch ist nun fertig.

Seit März 2011 ist mein Buch „Die Heilung der Mitte - Die Kraft der Traditionellen Chinesischen Medizin", welches im Ennsthaler Verlag erscheint, im Buchhandel erhältlich.



Hier finden Sie mein Vorwort zum Buch:

Vorwort des Autors 

Ich bin praktischer Arzt mit einer kleinen Allgemeinpraxis für Traditionelle Chinesische Medizin in Favoriten, einem typischen Arbeiter- und Einwandererbezirk in Wien, von durchschnittlicher körperlicher Größe, mit dem Körperbau eines Boxers und den Händen und Handgelenken eines Klavierspielers. In diesem Buch erzähle ich Ihnen von meinem Leben, von den Erfahrungen, die ich machen durfte, von meinen Erkenntnissen aus diesen Erfahrungen eines praktischen Arztes, eines Allgemeinmediziners, der als westlicher Schulmediziner den Weg zur Chinesischen Medizin gefunden hat, und ich versuche, nach diesen Erkenntnissen zu leben, einmal besser, einmal schlechter, wie es eben so ist, um meinen Kindern und meinen Patienten ein Vorbild zu sein. Ich versuche, jeden Tag aufs Neue, das zu leben, was ich sage.

Und ich bin Klavierspieler (ich ziehe dieses Wort dem Wort „Pianist“ vor, da ich nicht nur leise, „piano“, sondern gerne auch sehr laut spiele ... außerdem sehe ich mich am Klavier sitzen, wenn Billy Joel seinen „Piano Man“ singt ...!...), und wenn es meine Zeit erlaubt, spiele ich Konzerte und nehme CDs auf. Da ich Noten lesen und schreiben konnte, bevor ich, als linkshändiger Legastheniker, mit Buchstaben und Worten umgehen konnte, war mein bevorzugtes Schreibmedium immer das Notenpapier ...

Wenn jemand sagt, er geht zu seinem „Chinesen“, meint er meistens sein Lieblings-China-Restaurant. Aber immer mehr Menschen meinen damit auch „ihren“ chinesischen Arzt, ihren Arzt für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). Ein solcher bin ich.

In diesem Buch möchte ich beschreiben, warum mir gar nichts anderes übrig blieb, als Arzt für Chinesische Medizin zu werden, wie sich eines ins andere gefügt hat, wie mein Weg seit Kindheit an von der Medizin geprägt ist und warum ich Ihnen all mein Wissen, meine Erfahrung heute, hier und jetzt, weitergeben muss ...

Dieses Buch ist kein TCM-Lehrbuch und soll auch keines sein. Der Anspruch eines Lehrbuches wäre der, alle möglichen Aspekte einer Störung oder Erkrankung systematisch anzugeben. Ich gebe bewusst jene Aspekte an, die aus meiner Erfahrung die wichtigsten sind, und verzichte auf die systematische Auflistung aller möglicher Ursachen, um das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren (sodass Sie vor lauter Bäumen den Wald nicht erkennen ...!). Trotzdem oder gerade deshalb erfahren Sie sehr viel über die Chinesische Medizin, aber eben aus meiner persönlichen Ecke heraus. Wenn sie eine konsequente Systematik suchen, verweise ich Sie auf die vielen vorhandenen ausgezeichneten TCM-Lehrbücher und werde an entsprechender Stelle auch passende Verweise bringen.

Mein Einsatz für dieses Buch ist groß. Ich erzähle Ihnen von meinem Leben, meinen Krankheiten, meinen Krisen. So habe ich es von meinem Lehrer,  Dr. François Ramakers, gelernt. Am ersten Tag der TCM-Ausbildung ist er vor uns getreten und hat uns gesagt, dass er Krebs hat, dass er zweimal in seinem Leben Krebs hatte, den einen Krebs trägt er noch immer mit sich herum. Die TCM hat ihn das erste Mal, als er etwa 30 Jahre alt war, evangelischer Priester und Biochemiker, geheilt, worauf er sein ganzes Leben der Chinesischen Medizin und deren Erforschung gewidmet hat. In dieser ersten Stunde unserer Ausbildung hat er uns erzählt, dass es in China, in der Tradition, keine Schande ist, krank oder schwach zu sein, daher auch sein offener und selbstverständlicher Umgang mit seiner Erkrankung. Und das möchte ich hier und jetzt fortführen. Ich werde Ihnen offen und selbstverständlich von meinem Asthma, meinem Burnout und sonstigen Krisen erzählen, werde Ihnen mitteilen, wie mich mein Körper im Leben geleitet hat, sodass ich heute da bin, wo ich bin. Ich werde Ihnen erzählen, wie meine Schwächen meine Stärken wurden und vielleicht werden Sie dann eines Tages auch selbstverständlich von Ihren Schwächen und Krankheiten erzählen, sodass Sie wieder Beispiel und Vorbild für andere sind. Worte bringen nichts, wenn man sie nicht lebt. Ein Kind wird durch unser Beispiel, durch das, was wir ihm vorleben, erzogen, nicht durch unsere Worte. Wenn ich als Arzt Wasser predige und Wein trinke, werde ich nicht glaubhaft sein ...

 

Die Chinesische Medizin ist ein Teil der chinesischen Kultur und mit dieser tief verbunden und verwurzelt. Man kann sie nicht betrachten, ohne sich auch mit der Lebensart und Denkart der Chinesen auseinanderzusetzen.

Ich sage meinen Patienten immer: Chinesische Medizin ist 80 Prozent Lebensführung, 10 Prozent Akupunktur, 10 Prozent Kräutermedizin. Und Lebensführung bedeutet die Art, wie wir täglich leben, wie wir in der Früh aufstehen, was wir essen, wie wir uns bewegen, wie wir mit unserer Arbeit, mit unseren Mitmenschen umgehen, mit unseren Partnern, mit unseren Kindern, unseren Tieren, woran wir glauben, wovor wir Angst haben, unsere Einstellung zu Krankheit und Tod und wie wir am Abend schlafen gehen. Über all das, über all die 100 Prozent, möchte ich in diesem Buch erzählen und ihnen viele viele Anregungen für ein achtsameres, glücklicheres, gesünderes und vielleicht längeres Leben geben.

In diesem Buch beziehe ich mich oftmals auf die Literatur der Traditionellen Chinesischen Medizin, ich nenne es aber der Einfachheit halber dann: „Die Chinesen sagen“ oder „im Alten China sagt man“ und meine damit das, was wir in der Traditionellen Chinesischen Medizin aus der uns zugänglichen chinesischen Literatur wissen. Es heißt also nicht, dass „alle Chinesen“ so denken, sondern dass Ärzte in der alten Tradition der Chinesischen Medizin früher so gedacht haben und meist heute noch so denken.

„Sind Sie mit dem Kräuterpfarrer Weidinger verwandt?“, ist eine der häufigsten Fragen, die mir seit Jahren gestellt werden. „Ja, er ist mein Vater!“, antworte ich dann und warte auf die Reaktion meines Gegenübers ... Nein, bin ich nicht! Der „Kräuterpfarrer“ Hermann-Josef Weidinger ist ein in Österreich für sein Gesundheitsfachwissen bekannter Pfarrer, der bis zu seinem Tod regelmäßig für verschiedene Zeitungen geschrieben hat. Mein Großvater, Hofrat Franz Weidinger, hat sich einmal mit ihm in Verbindung gesetzt, um dieser Frage nachzugehen, und sie haben festgestellt, dass ihre beiden Familien aus Böhmen stammen, wie so viele alt-österreichische Familien. Und das ist es. Mein Vater ist der „Angiologen-Weidinger“. Er ist Internist und Gefäßspezialist, jetzt schon in Pension, aber sein Name ist in Österreich und Deutschland in Fachkreisen heute noch bekannt. Auf Grund der Namensgleichheit mit dem Kräuterpfarrer habe ich mittlerweile auch schon seit Jahren einen Spitznamen: Kräuterdoktor Weidinger ...

Ich bin nicht nur „Chinesendoktor“, ich bin auch westlicher Allgemeinmediziner, der westlichen Naturwissenschaft verpflichtet. Sie werden in diesem Buch beide Aspekte kennen lernen, den asiatischen und den westlichen. Ich werde verbinden und dann eine Sichtweise bevorzugen, wenn ich glaube, Ihnen dadurch eine Sache besser ans Herz legen zu können. Und darum geht es im Endeffekt: ums Herz, um den Geist, der im Herzen wohnt, den Shen. Wenn ich Ihr Herz gewinnen kann, wird man das an Ihrem Gesicht sehen können. Wenn ich Sie bewegen kann, dann wird das Gesagte etwas bewegen, Sie werden etwas bewegen, sich oder andere, und Ihr Shen wird strahlen ...!...

 

Ihr Georg Weidinger, Wien - Laaer Berg, Jänner 2011

 

 

März 2011
Am 26. März 2011 war es dann soweit: Wir hatten unsere grosse Buchpräsentation im Yamaha-Saal bei "uns" in Wien - Favoriten: Fast 300 Leute stopften sich in den Saal, um die ersten Worte aus dem Buch aus den Mündern der Moderatoren Svenja Schreiber und Dr. Christian Heindl zu hören. Ich durfte die zwei regelmässig mit Selbstkomponiertem am Klavier unterbrechen...Und danach gabs eine riesen Klavier- (zwar Bösendorfer...)  und eine Buch-Torte für die hungrige Menge, gesponsert vom lieben Franz Perner. Bis ich mich zu diesen durchgeschlagen hatte (und noch schnell ein Foto machen konnte...), war nur noch ein Teil der Tastatur übrig und unser Daniel versuchte gerade, die Tasten zum Klingen zu bringen...!...







DIVERSES ...

November 2009

Keine Angst vor der Grippe, auch nicht vor der "Schweine"-Grippe!
Bitte reden Sie IN RUHE mit Ihrem Arzt, ob eine Impfung in Ihrem Fall sinnvoll ist, ob die Impfung überhaupt etwas bringt (...).
Die echte Grippe ist eine schwere Krankheit,die in früheren Zeiten ganze Bevölkerungen ausgerottet hat. Die Chinesen haben ihr Wissen und ihre Erfahrung in der Behandlung der Grippe schon vor etwa 2000 Jahren perfektioniert und in dem grossen Werk "Shang Han Lun" ("über kalte Krankheiten") niedergeschrieben. Kräuter-Formeln wie "YIN QIAO SAN" sind extrem effektiv gegen Grippe-Viren. Zusätze wie BAN LAN GEN (Rx. Isatidis) können die Wirkung der Formel noch verstärken und an jeweilige Reaktionsmuster anpassen.
Reden Sie mit Ihrem (Chinesischen) Arzt!

YIN QIAO SAN (als Granulat, Dosis-Angaben entsprechen meiner Erfahrung mit Kräutern der Firma Plantasia)

JIN YIN HUA

Flos Lonicerae Japonicae

 16,50%

BO HE

 Herba Menthae Haplocalycis

 10,00%

NIU BANG ZI

Fructus Arctii Lappae

 10,00%

JING JIE

Herba seu Flos Schizonepetae Tenuifoliae

 6,50%

LU GEN

Rhizoma Phragmitis Communis

8,00%

LIAN QIAO

Fructus Forsythiae Suspensae

16,50%

DAN DOU CHI

Semen Sojae Praeparatum

8,00%

JIE GENG

Radix Platycodi Grandiflori

10,00%

DAN ZHU YE

 Herba Lophatheri Gracilis

 6,50%

GAN CAO

 Radix Glycyrrhizae Uralensis

8,00%

m.f.100g

S: bitte beschriften mit “bei grippalem Infekt und Grippe” so früh wie möglich schlucken! 3-4 x tgl. 3-6g (sprich "gut dosieren"!)

 



Oktober 2009

Schon Ötzi beim Akupunkteur

Wien (AP). Schon der als „Ötzi" weltberühmt gewordene bronzezeitliche Jäger ist offenbar gegen mehrere Krankheiten fachmännisch mit Akupunktur behandelt worden. Das erklärten deutsche und österreichische Wissenschaftler am Montag auf einer Pressekonferenz in Wien, wie die Nachrichtenagentur APA meldete.

 

Tätowierungen an der 5.300 Jahre alten Eismumie weisen nach Angaben des Präsidenten der Deutschen Akademie für Akupunktur, Frank Bahr, Übereinstimmungen mit noch heute üblichen Akupunkturpunkten auf. Der Archäologe Konrad Spindler sprach von einer „faszinierenden Entdeckung", nach der „die Anfänge der Zivilisation weiter zurückreichen, als wir bisher angenommen haben". Bahr sagte, Spindlers Buch „Der Mann im

Eis" habe ihn auf die Spur gebracht: „Auf den Fotos habe ich auf Anhieb gesehen, daß die Tätowierungen auf ganz klassischen Akupunkturpunkten angebracht sind. Wenn ‚Ötzi‘ mit seinen durch die Röntgenbefunde bekannten Beschwerden heute in meine Praxis käme, würde ich 80 Prozent der Punkte wieder akupunktieren",

sagte Bahr.

Der Grazer Forscher Leopold Dorfer verfolgte diesen Ansatz weiter und fand im Zuge seiner Recherchen in Bozen - dort wird die Gletscherleiche in einem Museum ausgestellt - heraus, daß „Ötzi" nicht mit einer primitiven Urform der Akupunktur behandelt wurde. „Es wurden auch Fernpunkte markiert und sogar eine konstitutionelle Akupunktur, mit der ein Mensch insgesamt gestärkt werden soll, durchgeführt", erklärte Dorfer. Bei 15 Tätowierungen wären neun Akupunkturpunkte, „die noch heute ihre Gültigkeit haben und bei den bekannten

Leiden ‚Ötzis‘ an der Wirbelsäule und im Verdauungstrakt angewendet werden, exakt getroffen" worden.

Spindler wies auf ähnliche Tätowierungen auch an anderen Mumien „über die ganze Welt verteilt" hin, die inzwischen mit Akupunktur in Zusammenhang gebracht worden seien. Die Frage laute nun, wie sich diese medizinischen Kenntnisse ausgebreitet hätten.

 

Die Wissenschaftler nannten zwei Theorien dafür, warum „Ötzi" bei der Akupunktur tätowiert wurde. So könne es einerseits sein, daß mit der Tätowierung mit Holzkohle ein Dauerreiz erzeugt werden sollte. Andererseits sei möglich, daß die Punkte markiert wurden, damit der „Eismann" die Therapie selbst weiterführen konnte, da er oft monatelang unterwegs und damit nicht in der Nähe seines „Therapeuten" war.    







Mitte März 2009


Vor 2 Wochen hats bei uns am Laaer Berg noch so ausgesehen...!...
Im Frühling kommen diePollen!
Ein Tipp für alle (Pollen-): probieren Sie einmal eine Zeit (z.B. ein Monat), am Abend KEIN TIERISCHES EIWEISS (aus Fisch, Fleisch, Eiern und vor allem Milchprodukten) zu essen. Schaun Sie einmal, ob nicht alleine dadurch nicht schon Ihre Beschwerden der Allergie besser werden (meine Erfahrung der letzten Jahre)...


31. Jänner 2009

Winter ist Grippe-Zeit.
Um sich optimal gegen Infekte, sei es grippale Infekte oder die echte Grippe, zu schützen, sollte man, nach Chinesischer Vorstellung, regelmässig WARM essen und trinken.
Die Idee dahinter ist folgende: Die Chinesen stellen sich vor, dass ein Infekt in Form von Kälte, erleichtert durch Feuchtigkeit und Wind, von aussen nach innen in den Körper eindringt. Wenn man also schaut, dass ständig ein Vektor an Wärme von tief innen im Körper nach aussen geht, kann Kälte sehr schwer eindringen und man bekommt keinen Infekt.

WARMES ESSEN bedeutet THERMISCH und ENERGETISCH warmes Essen: Thermisch warm ist, wenn das Essen heiss oder warm gegessen wird. Energetisch warm heisst: nichts Rohes essen, also alles gut zubereiten, kochen, dünsten, braten, etc. Bei rohen Körnern, wie Müsli, rohem Gemüse und Obst muss der Körper viel Energie in das Essen reinstecken, also viel Wärme verbrauchen, um etwas Energie rauszukriegen- das ist, gerade im Winter, eine schlechte Rechnung!
Zwischendurch immer wieder frisches Obst ist kein Problem (falls sie Angst haben wegen den Vitaminen...), wenn sie es gut vertragen.

Idelerweise schon morgens ein warmes Frühstück, z.B. gekochter Getreidebrei, Suppe, etc. (und da gibts viel Leckeres...ausprobieren), mittags z.B. eine Suppe und Allerlei, abends wenn geht auch warm: Suppe, Gemüse aus dem Voque, Reis, Polenta, etc.
 
WARM TRINKEN, vor allem vor dem Essen nicht kalt vortrinken: ideal ist zum Beispiel der Ingwer-Tee: 2-3 Scheiben Ingwer (Dicke je nach Geschmack), in etwa 1 Liter Wasser 10 Minuten kochen, nach Belieben süssen, dann eine Thermoskanne befüllen und die untertags immer bei sich haben und immer wenn man dran denkt, ein paar Schluck trinken.

So bleibt unser Zentrum warm ( wir sagen “die Milz mags gern warm”...) und der Körper fühlt sich wohl!
Ihr “Kräuterdoktor Weidinger”

 
"Im Augenblick,
da ich die leise innere
Stimme unterdrücke,
werde ich aufhören,
nützlich zu sein."
(Ghandi)

 

 

 


WILLKOMMENÜBER UNSTCM"W-MISCH-UNGEN"LESUNGEN & TERMINEBÜCHER & DIVERSESKONTAKTLINKSGÄSTEBUCH