NÄCHSTE LESUNGEN MIT KLEINEM KONZERT IM FRÜHJAHR 2012 UND ALLES
WAS ES NEUES BEI UNS GIBT IN KÜRZE AN DIESER STELLE,
ABER ZUNÄCHST EINMAL:
WILLKOMMEN IM JAHR 2012! VIEL ERFOLG UND GESUNDHEIT!
Ihre
Weidis
Februar 2011
Nach einem Artikel im Format im Frühjahr 2010 über "Wirtschaftsbosse und ihre Gurus", in welchem auch ich als "Guru" vorgestellt wurde (und die erste Aussage im Artikel war, dass ich ein solcher sicher nicht bin...!), kontaktierte mich Gottfried Ennsthaler mit der Frage und Bitte, doch ein Buch für seinen Verlag zu schreiben, ein Buch über "meine Medizin". Dieses Buch ist nun fertig.
Seit März 2011 ist mein Buch „Die Heilung der Mitte - Die Kraft der Traditionellen Chinesischen Medizin", welches im Ennsthaler Verlag erscheint, im Buchhandel erhältlich.
Hier finden Sie mein Vorwort zum Buch:
Vorwort des Autors
Ich bin praktischer Arzt mit einer kleinen Allgemeinpraxis für Traditionelle Chinesische Medizin in Favoriten, einem typischen Arbeiter- und Einwandererbezirk in Wien, von durchschnittlicher körperlicher Größe, mit dem Körperbau eines Boxers und den Händen und Handgelenken eines Klavierspielers. In diesem Buch erzähle ich Ihnen von meinem Leben, von den Erfahrungen, die ich machen durfte, von meinen Erkenntnissen aus diesen Erfahrungen eines praktischen Arztes, eines Allgemeinmediziners, der als westlicher Schulmediziner den Weg zur Chinesischen Medizin gefunden hat, und ich versuche, nach diesen Erkenntnissen zu leben, einmal besser, einmal schlechter, wie es eben so ist, um meinen Kindern und meinen Patienten ein Vorbild zu sein. Ich versuche, jeden Tag aufs Neue, das zu leben, was ich sage.
Und ich bin Klavierspieler (ich ziehe dieses Wort dem Wort „Pianist“ vor, da ich nicht nur leise, „piano“, sondern gerne auch sehr laut spiele ... außerdem sehe ich mich am Klavier sitzen, wenn Billy Joel seinen „Piano Man“ singt ...!...), und wenn es meine Zeit erlaubt, spiele ich Konzerte und nehme CDs auf. Da ich Noten lesen und schreiben konnte, bevor ich, als linkshändiger Legastheniker, mit Buchstaben und Worten umgehen konnte, war mein bevorzugtes Schreibmedium immer das Notenpapier ...
Wenn jemand sagt, er geht zu seinem „Chinesen“, meint er meistens sein Lieblings-China-Restaurant. Aber immer mehr Menschen meinen damit auch „ihren“ chinesischen Arzt, ihren Arzt für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). Ein solcher bin ich.
In diesem Buch möchte ich beschreiben, warum mir gar nichts anderes übrig blieb, als Arzt für Chinesische Medizin zu werden, wie sich eines ins andere gefügt hat, wie mein Weg seit Kindheit an von der Medizin geprägt ist und warum ich Ihnen all mein Wissen, meine Erfahrung heute, hier und jetzt, weitergeben muss ...
Dieses Buch ist kein TCM-Lehrbuch und soll auch keines sein. Der Anspruch eines Lehrbuches wäre der, alle möglichen Aspekte einer Störung oder Erkrankung systematisch anzugeben. Ich gebe bewusst jene Aspekte an, die aus meiner Erfahrung die wichtigsten sind, und verzichte auf die systematische Auflistung aller möglicher Ursachen, um das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren (sodass Sie vor lauter Bäumen den Wald nicht erkennen ...!). Trotzdem oder gerade deshalb erfahren Sie sehr viel über die Chinesische Medizin, aber eben aus meiner persönlichen Ecke heraus. Wenn sie eine konsequente Systematik suchen, verweise ich Sie auf die vielen vorhandenen ausgezeichneten TCM-Lehrbücher und werde an entsprechender Stelle auch passende Verweise bringen.
Mein Einsatz für dieses Buch ist groß. Ich erzähle Ihnen von meinem Leben, meinen Krankheiten, meinen Krisen. So habe ich es von meinem Lehrer,Dr. FrançoisRamakers, gelernt. Am ersten Tag der TCM-Ausbildung ist er vor uns getreten und hat uns gesagt, dass er Krebs hat, dass er zweimal in seinem Leben Krebs hatte, den einen Krebs trägt er noch immer mit sich herum. Die TCM hat ihn das erste Mal, als er etwa 30 Jahre alt war, evangelischer Priester und Biochemiker, geheilt, worauf er sein ganzes Leben der Chinesischen Medizin und deren Erforschung gewidmet hat. In dieser ersten Stunde unserer Ausbildung hat er uns erzählt, dass es in China, in der Tradition, keine Schande ist, krank oder schwach zu sein, daher auch sein offener und selbstverständlicher Umgang mit seiner Erkrankung. Und das möchte ich hier und jetzt fortführen. Ich werde Ihnen offen und selbstverständlich von meinem Asthma, meinem Burnout und sonstigen Krisen erzählen, werde Ihnen mitteilen, wie mich mein Körper im Leben geleitet hat, sodass ich heute da bin, wo ich bin. Ich werde Ihnen erzählen, wie meine Schwächen meine Stärken wurden und vielleicht werden Sie dann eines Tages auch selbstverständlich von Ihren Schwächen und Krankheiten erzählen, sodass Sie wieder Beispiel und Vorbild für andere sind. Worte bringen nichts, wenn man sie nicht lebt. Ein Kind wird durch unser Beispiel, durch das, was wir ihm vorleben, erzogen, nicht durch unsere Worte. Wenn ich als Arzt Wasser predige und Wein trinke, werde ich nicht glaubhaft sein ...
Die Chinesische Medizin ist ein Teil der chinesischen Kultur und mit dieser tief verbunden und verwurzelt. Man kann sie nicht betrachten, ohne sich auch mit der Lebensart und Denkart der Chinesen auseinanderzusetzen.
Ich sage meinen Patienten immer: Chinesische Medizin ist 80 Prozent Lebensführung, 10 Prozent Akupunktur, 10 Prozent Kräutermedizin. Und Lebensführung bedeutet die Art, wie wir täglich leben, wie wir in der Früh aufstehen, was wir essen, wie wir uns bewegen, wie wir mit unserer Arbeit, mit unseren Mitmenschen umgehen, mit unseren Partnern, mit unseren Kindern, unseren Tieren, woran wir glauben, wovor wir Angst haben, unsere Einstellung zu Krankheit und Tod und wie wir am Abend schlafen gehen. Über all das, über all die 100 Prozent, möchte ich in diesem Buch erzählen und ihnen viele viele Anregungen für ein achtsameres, glücklicheres, gesünderes und vielleicht längeres Leben geben.
In diesem Buch beziehe ich mich oftmals auf die Literatur der Traditionellen Chinesischen Medizin, ich nenne es aber der Einfachheit halber dann: „Die Chinesen sagen“ oder „im Alten China sagt man“ und meine damit das, was wir in der Traditionellen Chinesischen Medizin aus der uns zugänglichen chinesischen Literatur wissen. Es heißt also nicht, dass „alle Chinesen“ so denken, sondern dass Ärzte in der alten Tradition der Chinesischen Medizin früher so gedacht haben und meist heute noch so denken.
„Sind Sie mit dem Kräuterpfarrer Weidinger verwandt?“, ist eine der häufigsten Fragen, die mir seit Jahren gestellt werden. „Ja, er ist mein Vater!“, antworte ich dann und warte auf die Reaktion meines Gegenübers ... Nein, bin ich nicht! Der „Kräuterpfarrer“ Hermann-Josef Weidinger ist ein in Österreich für sein Gesundheitsfachwissen bekannter Pfarrer, der bis zu seinem Tod regelmäßig für verschiedene Zeitungen geschrieben hat. Mein Großvater, Hofrat Franz Weidinger, hat sich einmal mit ihm in Verbindung gesetzt, um dieser Frage nachzugehen, und sie haben festgestellt, dass ihre beiden Familien aus Böhmen stammen, wie so viele alt-österreichische Familien. Und das ist es. Mein Vater ist der „Angiologen-Weidinger“. Er ist Internist und Gefäßspezialist, jetzt schon in Pension, aber sein Name ist in Österreich und Deutschland in Fachkreisen heute noch bekannt. Auf Grund der Namensgleichheit mit dem Kräuterpfarrer habe ich mittlerweile auch schon seit Jahren einen Spitznamen: Kräuterdoktor Weidinger...
Ich bin nicht nur „Chinesendoktor“, ich bin auch westlicher Allgemeinmediziner, der westlichen Naturwissenschaft verpflichtet. Sie werden in diesem Buch beide Aspekte kennen lernen, den asiatischen und den westlichen. Ich werde verbinden und dann eine Sichtweise bevorzugen, wenn ich glaube, Ihnen dadurch eine Sache besser ans Herz legen zu können. Und darum geht es im Endeffekt: ums Herz, um den Geist, der im Herzen wohnt, den Shen. Wenn ich Ihr Herz gewinnen kann, wird man das an Ihrem Gesicht sehen können. Wenn ich Sie bewegen kann, dann wird das Gesagte etwas bewegen, Sie werden etwas bewegen, sich oder andere, und Ihr Shen wird strahlen ...!...
Ihr Georg Weidinger, Wien - Laaer Berg, Jänner 2011
DIVERSES ...
November 2009
Keine Angst vor der Grippe, auch nicht vor der "Schweine"-Grippe!
Bitte reden Sie IN RUHE mit Ihrem Arzt, ob eine Impfung in Ihrem Fall sinnvoll ist, ob die Impfung überhaupt etwas bringt (...).
Die echte Grippe ist eine schwere Krankheit,die in früheren Zeiten ganze Bevölkerungen ausgerottet hat. Die Chinesen haben ihr Wissen und ihre Erfahrung in der Behandlung der Grippe schon vor etwa 2000 Jahren perfektioniert und in dem grossen Werk "Shang Han Lun" ("über kalte Krankheiten") niedergeschrieben. Kräuter-Formeln wie "YIN QIAO SAN" sind extrem effektiv gegen Grippe-Viren. Zusätze wie BAN LAN GEN (Rx. Isatidis) können die Wirkung der Formel noch verstärken und an jeweilige Reaktionsmuster anpassen.
Reden Sie mit Ihrem (Chinesischen) Arzt!
YIN QIAO SAN (als Granulat, Dosis-Angaben entsprechen meiner Erfahrung mit Kräutern der Firma Plantasia)
JIN YIN HUA
Flos Lonicerae Japonicae
16,50%
BO HE
Herba Menthae Haplocalycis
10,00%
NIU BANG ZI
Fructus Arctii Lappae
10,00%
JING JIE
Herba seu Flos Schizonepetae Tenuifoliae
6,50%
LU GEN
Rhizoma Phragmitis Communis
8,00%
LIAN QIAO
Fructus Forsythiae Suspensae
16,50%
DAN DOU CHI
Semen Sojae Praeparatum
8,00%
JIE GENG
Radix Platycodi Grandiflori
10,00%
DAN ZHU YE
Herba Lophatheri Gracilis
6,50%
GAN CAO
Radix Glycyrrhizae Uralensis
8,00%
m.f.100g
S: bitte beschriften mit “bei grippalem Infekt und Grippe” so früh wie möglich schlucken! 3-4 x tgl. 3-6g (sprich "gut dosieren"!)
Oktober 2009
Schon Ötzi beim Akupunkteur
Wien (AP). Schon der als „Ötzi" weltberühmt gewordene bronzezeitliche Jäger ist offenbar gegen mehrere Krankheiten fachmännisch mit Akupunktur behandelt worden. Das erklärten deutsche und österreichische Wissenschaftler am Montag auf einer Pressekonferenz in Wien, wie die Nachrichtenagentur APA meldete.
Tätowierungen an der 5.300 Jahre alten Eismumie weisen nach Angaben des Präsidenten der Deutschen Akademie für Akupunktur, Frank Bahr, Übereinstimmungen mit noch heute üblichen Akupunkturpunkten auf. Der Archäologe Konrad Spindler sprach von einer „faszinierenden Entdeckung", nach der „die Anfänge der Zivilisation weiter zurückreichen, als wir bisher angenommen haben". Bahr sagte, Spindlers Buch „Der Mann im
Eis" habe ihn auf die Spur gebracht: „Auf den Fotos habe ich auf Anhieb gesehen, daß die Tätowierungen auf ganz klassischen Akupunkturpunkten angebracht sind. Wenn ‚Ötzi‘ mit seinen durch die Röntgenbefunde bekannten Beschwerden heute in meine Praxis käme, würde ich 80 Prozent der Punkte wieder akupunktieren",
sagte Bahr.
Der Grazer Forscher Leopold Dorfer verfolgte diesen Ansatz weiter und fand im Zuge seiner Recherchen in Bozen - dort wird die Gletscherleiche in einem Museum ausgestellt - heraus, daß „Ötzi" nicht mit einer primitiven Urform der Akupunktur behandelt wurde. „Es wurden auch Fernpunkte markiert und sogar eine konstitutionelle Akupunktur, mit der ein Mensch insgesamt gestärkt werden soll, durchgeführt", erklärte Dorfer. Bei 15 Tätowierungen wären neun Akupunkturpunkte, „die noch heute ihre Gültigkeit haben und bei den bekannten
Leiden ‚Ötzis‘ an der Wirbelsäule und im Verdauungstrakt angewendet werden, exakt getroffen" worden.
Spindler wies auf ähnliche Tätowierungen auch an anderen Mumien „über die ganze Welt verteilt" hin, die inzwischen mit Akupunktur in Zusammenhang gebracht worden seien. Die Frage laute nun, wie sich diese medizinischen Kenntnisse ausgebreitet hätten.
Die Wissenschaftler nannten zwei Theorien dafür, warum „Ötzi" bei der Akupunktur tätowiert wurde. So könne es einerseits sein, daß mit der Tätowierung mit Holzkohle ein Dauerreiz erzeugt werden sollte. Andererseits sei möglich, daß die Punkte markiert wurden, damit der „Eismann" die Therapie selbst weiterführen konnte, da er oft monatelang unterwegs und damit nicht in der Nähe seines „Therapeuten" war.
Mitte März 2009 Vor 2 Wochen hats bei uns am Laaer Berg noch so ausgesehen...!...
Im Frühling kommen diePollen!
Ein Tipp für alle (Pollen-): probieren Sie einmal eine Zeit (z.B. ein Monat), am Abend KEIN TIERISCHES EIWEISS (aus Fisch, Fleisch, Eiern und vor allem Milchprodukten) zu essen. Schaun Sie einmal, ob nicht alleine dadurch nicht schon Ihre Beschwerden der Allergie besser werden (meine Erfahrung der letzten Jahre)...
31. Jänner 2009
Winter ist Grippe-Zeit.
Um sich optimal gegen Infekte, sei es grippale Infekte oder die echte Grippe, zu schützen, sollte man, nach Chinesischer Vorstellung, regelmässig WARM essen und trinken.
Die Idee dahinter ist folgende: Die Chinesen stellen sich vor, dass ein Infekt in Form von Kälte, erleichtert durch Feuchtigkeit und Wind, von aussen nach innen in den Körper eindringt. Wenn man also schaut, dass ständig ein Vektor an Wärme von tief innen im Körper nach aussen geht, kann Kälte sehr schwer eindringen und man bekommt keinen Infekt.
WARMES ESSEN bedeutet THERMISCH und ENERGETISCH warmes Essen: Thermisch warm ist, wenn das Essen heiss oder warm gegessen wird. Energetisch warm heisst: nichts Rohes essen, also alles gut zubereiten, kochen, dünsten, braten, etc. Bei rohen Körnern, wie Müsli, rohem Gemüse und Obst muss der Körper viel Energie in das Essen reinstecken, also viel Wärme verbrauchen, um etwas Energie rauszukriegen- das ist, gerade im Winter, eine schlechte Rechnung!
Zwischendurch immer wieder frisches Obst ist kein Problem (falls sie Angst haben wegen den Vitaminen...), wenn sie es gut vertragen.
Idelerweise schon morgens ein warmes Frühstück, z.B. gekochter Getreidebrei, Suppe, etc. (und da gibts viel Leckeres...ausprobieren), mittags z.B. eine Suppe und Allerlei, abends wenn geht auch warm: Suppe, Gemüse aus dem Voque, Reis, Polenta, etc.
WARM TRINKEN, vor allem vor dem Essen nicht kalt vortrinken: ideal ist zum Beispiel der Ingwer-Tee: 2-3 Scheiben Ingwer (Dicke je nach Geschmack), in etwa 1 Liter Wasser 10 Minuten kochen, nach Belieben süssen, dann eine Thermoskanne befüllen und die untertags immer bei sich haben und immer wenn man dran denkt, ein paar Schluck trinken.
So bleibt unser Zentrum warm ( wir sagen “die Milz mags gern warm”...) und der Körper fühlt sich wohl!
Ihr “Kräuterdoktor Weidinger”
"Im Augenblick,
da ich die leise innere
Stimme unterdrücke,
werde ich aufhören,
nützlich zu sein."
(Ghandi)